Startertour
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- Veröffentlicht am Montag, 12. Dezember 2011 13:40
- Geschrieben von Eva-Maria Buchwald
Land.Jugend.Kirche
„Glaubensflitzer“ heißt er, der Bus, mit dem die Land.Jugend.Kirche ab sofort überall in der Diözese unterwegs ist. Und wie der Name schon sagt, geht es flexibel und mobil zu, denn die Gottesdienste vor Ort sind „mal aktiv, laut und fetzig, mal still und besinnlich“, verrät Diözesanlandjugendseelsorgerin Simone Büttner. Warum ist die KLJB ab sofort mit einem Bus unterwegs, fragt sich vielleicht manch einer. „In Pfarreiengemeinschaften sind die Aufgaben für die einzelnen Pfarrer so vielfältig, dass Jugendliche, so mein Eindruck, mancherorts hinten runter zu fallen drohen“, stellt Simone Büttner fest. Da kommt ein mobiler Jugendgottesdienstservice auf vier Rädern gerade zur rechten Zeit. Fotos von der Startertour gibt es hier
Um ordentlich die Werbetrommel für das neue Projekt zu rühren und erste Gottesdienstkonzepte vor Ort zu testen, war der Bus samt Besatzung seit Oktober in acht Ortsgruppen der KLJB zu Gast – mit vollem Erfolg! Ob in Oberthulba im Kreis Bad Kissingen, Euerfeld oder Gaukönigshofen, die Kirchen waren stets mit 20 bis 40 Jugendlichen gefüllt, die sich auf das Experiment des etwas anderen Gottesdienstes einließen und mit einer erlebnisreichen Andacht zum Thema „Licht und Dunkel“ überrascht wurden.
„Unsere Andachten werden nicht grundsätzlich Eventcharakter haben“, versichert das Projektteam allen, die mit Zweifeln auf das neue Projekt der Landjugend schauen. In mehreren Studientagen kamen im Vorfeld junge Menschen in und außerhalb des Verbandes zu Wort, denn die Land.Jugend.Kirche soll von Jugendlichen für Jugendliche sein. Dementsprechend kreativ und bisweilen auch hitzig geht es im Projektteam zu, wenn neue Ideen gesponnen und über Umsetzungsmethoden diskutiert wird. Beim Stichwort Umsetzung sollen natürlich auch die Akteure vor Ort nicht außer Acht gelassen werden, die sich in der Regel um die Kirche und die Gottesdienstgestaltung kümmern. Damit Pfarrern, pastoralem Personal vor Ort und Mesnern die Bedenken gegenüber „liturgischen Amateuren“ genommen wird, ist eine Schulung zum Thema „Kirchenraum“ geplant, damit die verantwortlichen Jugendlichen bei den Gottesdiensten vor Ort entsprechend sensibel mit Orten wie z.B. dem Altar in der Kirche umgehen. Und die Mesner sollen auch keine Angst haben, dass nach den Andachten alles durcheinander und voller Wachstropfen ist.
Wenn das Projektteam nun Anfang Januar in Klausur geht, dürfen wir also schon gespannt sein auf die Auswertung der Startertour und die nächsten Schritte im Projekt. Und wer weiß, vielleicht rollt der Land.Jugend.Kirche-Bus ja bald schon bei dir vorbei?
Weitere Informationen gibt es im KLJB-Büro Würzburg oder auf der Homepage unter www.kljb-wuerzburg.de