#kljbathome Segel setzen Tag 36 Bilder mal anders!

Habt ihr Lust euer zu Hause umzugestalten oder braucht ihr ein persönliches Geburtstagsgeschenk?

Wie wäre es wenn ihr eure Bildergalerie umgestaltet und eure Bilder auf Holz druckt?

„Drucken“ ist zwar nicht ganz der richtige Begriff, aber es sieht so aus. Bilder auf Holz übertragen ist hier richtiger ausgedrückt. Dazu braucht es nicht viel Zubehör und es geht super schnell und einfach!

Du benötigst…

1. Holz mit einer glatten Oberfläche

Ihr könnt euch entweder schöne Holzscheiben oder Bretter im Baumarkt oder Internet besorgen, aber vielleicht findet ihr ja auch in der Natur oder zu Hause ein passendes Stück
Ihr könnt die Oberfläche ja auch noch mit Sandpapier glätten. Achtet darauf, dass das Holz möglichst hell ist, damit das Motiv anschließend auch besser zu sehen ist. Alternativ kann ein dunkleres Holz natürlich vor dem Druck auch mit einer helleren Farbe grundiert werden.

2. Einen Laser-Ausdruck von Deinem Wunschmotiv

Achte darauf, dass der Ausdruck wirlich von einem Laserdrucker ist! Zuhause hat man häufig einen Tintenstrahl-Drucker. Damit wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren. Falls du selber keinen Zugang zu einem Laserdrucker hast, kennst du bestimmt jemanden, der in seinem Büro dein Motiv für dich ausdrucken kann.

Beachte, dass dein Motiv seitenverkehrt auf dem Untergrund zu sehen sein wird. Wenn es bei deinem Motiv wichtig ist, dass es am Ende seitenrichtig ist, zum Beispiel bei Schriftzügen, musst du das Bild vor dem Ausdrucken spiegeln.

Falls du nicht weißt, wie man ein Bild spiegelt: Das geht zum Beispiel ganz einfach in Word dazu drückst du die rechte Maustaste, wählst Bild aus und kannst dann horizontal spiegeln.

Eine andere Möglichkeit ist das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm GIMP, dort gibt es eine “Spiegel”-Funktion.

3. Foto Transfer Potch

Dieses Produkt habt ihr wahrscheinlich nicht zu Hause. Ihr benötigt zum Übertragen einen sogenannten Foto Transfer Potch. Das ist ein Leim der transparent und leicht glänzend trocknet. Ihr findet ihn in jedem gut sortierten Bastelladen oder online.

Der Leim ist sehr vielseitig neben Holz könnt ihr damit euer Motiv laut Verpackung auch auf Keramik, Metall, Glas, Porzellan und Stoff übertragen.

4. Einen breiten Pinsel

Wahlweise auch:

Farbe als Grundierung, einen Fön, einen Lappen, einen Schwamm und Lack

So funktioniert’s

  1. Säubere und trockne dein Holzstück.
  2. Wenn du deine Fläche grundieren möchtest, mache das jetzt und lass die Farbe anschließend gut trocknen.
  3. Jetzt pinselst du die Fläche und die bedruckte Seite des Papiers mit einer Schicht des Leims ein ( Nicht zu dünn und nicht zu dick). Anschließend legst du dein Motiv mit der bedruckten Seite auf das Holz. Streiche es nun gut fest. Mit einem Schwamm oder Lappen kannst du nun mehrfach fest darüber streichen um eventuelle Unebenheiten zu bereinigen.
  4. Überschüssigen Leim gut abwischen, sonst entstehen an diesen Stellen dunkle, glänzende Flecken.
  5. Ist das Motiv bläschenfrei und festgestrichen hast du 2 Alternativen: Entweder lässt du den Leim über Nacht trocknen oder du föhnst es ca. 5 bis 10 Minuten trocken.
  6. Dann nimmst du einen feuchten Schwamm oder Lappen und tupfst das Papier ein, bis es anfängt durchsichtig zu werden oder du hälst es einfach unter den Wasserhahn, dann dauert es aber natürlich länger bis das Holz wieder trocken ist.
  7. Jetzt kannst du vorsichtig das Papier abrubbeln. Das geht mit den Fingern oder mit einem Lappen. Der Toner sich mit dem Leim verbunden haben und auf dem Holz zurück bleiben.
  8. Wenn noch kleine weiße Papierfasern zurückbleiben wische sie weiter vorsichtig mit Wasser sauber.
  9. Nun kannst du dein Motiv noch mit einer Schicht Lack überziehen, dies kann auch helfen einen letzten weißen Schleier zu entfernen.
  10. …Und fertig ist euer selbstgemachtes Holzbild!

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