#kljbathome Segel setzen Tag 37 Konzentriert euch auf das Gute!

Ja, die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab und wir sehen und erleben die negativen Folgen: Ängste, finanzielle Unsicherheit, kein persönlicher Kontakt mit Freunden und Familien, keine Urlaube und gefühlt gibt es täglich neue Hiobs-Botschaften.

Lasst uns doch heute mal auf die positiven Änderungen schauen, die durch die Corona-Krise entstanden sind!

1. Sauberere Luft

Einer Auswertung von Daten des europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-5P zufolge, ist die Schadstoffbelastung in Deutschland durch die Corona-Krise zurückgegangen. Demnach sind in der Atmosphäre über Deutschland und Mitteleuropa weniger extreme Stickstoffstoffdioxid-Werte gemessen worden.

2. Regional statt global

Viele Geschäfte und Restaurants bieten aktuell Lieferservice für ihre Speisen und andere Waren an und es funktioniert: die Menschen unterstützen die kleinen Geschäfte vor Ort und kaufen zum Teil aus Solidarität mehr ein, als sie es unter normalen Umständen machen würden!

3. Weiterbildung

Die Corona-Krise ist die Zeit der Online-Kurse. Ob Yoga, Spanisch oder Näh-Kurse: Fast alles kann man mittlerweile online lernen! Außerdem gibt es viele dieser Angebote im Moment zu einem geringeren Preis oder gleich kostenfrei! Nachdem wir alle mehr Zeit zu Hause verbringen, hat man jetzt vielleicht auch endlich mal genug Zeit eine neue Sprache zu lernen!

4. Endlich To Do-Listen abarbeiten

Endlich ist mal Zeit alles abzuarbeiten was man schon immer mal erledigen wollte: der Frühjahrsputz, den Kleiderschrank aussortieren, den großen Stapel mit den ungelesenen Büchern oder noch nicht geschauten Filmen. Für all das ist endlich mal genug Zeit!

5. Solidarität

Zu keiner Zeit in den vergangenen Jahren war die Bereitschaft, einander zu helfen, so hoch wie jetzt. In vielen Nachbarschaften gibt es Aushänge, auf denen Menschen anderen ihre Hilfe anbieten, falls diese das Haus nicht verlassen können. An vielen Orten entstehen Gabenzäune für Obdachlose.
Nicht zu vergessen sind auch die vielen Leute, die die Mitarbeiter*innen in Pflegeheimen und Krankenhäusern durch das Nähen von Schutzmasken unterstützen oder ihnen als Dankeschön Essen und kleine Aufmerksamkeiten vorbei bringen.

6. Mehr Zeit mit der Familie

Durch die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie leiden viele Menschen unter sozialer Isolation.

Aber gleichzeitig verbringen viele Familien gleichzeitig durch Heimarbeit der Eltern, sowie der Schul- und Kitaschließungen – wesentlich mehr Zeit zusammen als üblich. Klar, dass führt auch zu Reibereien und Streit, aber auch zu mehr gemeinsame Momente und gemeinsame Mahlzeiten.

7. Entschleunigung

Kein Fußballtraining, keine Geburtstagsfeier, kein Dorffest. Klar, das ist sehr schade, aber dadurch leert sich auch der Terminkalender. Der Freizeitstress fällt weg, man hetzt nicht von Termin zu Termin. So bleibt viel Zeit sich mit sich selbst zu beschäftigen, über das eigene Leben nachzudenken oder einfach mal für einen Mittagsschlaf.

Licht und Dunkelheit

Jede und jeder von uns erlebt in ihrem, in seinem Leben Dunkelheit und Finsternis.
Wir stoßen an Grenzen, erleben Tod, Leid und undurchdringliche Finsternis.
Auch in uns selbst gibt es Dunkelheit, Neid, Egoismus, Aggression, Trägheit.
Aktuell ist in eine schwierige Zeit, mit viel Dunkelheit.
Aber sie wird erhellt durch Menschen die versuchen, das Dunkel zu vertreiben. Manchmal sind das kurze Lichtblitze, eine kleine Freude und manchmal sind das richtig große Freudenfeuer.

Auch Jesu sagt: Ich bin das Licht der Welt. Was heißt das konkret für unser Leben?
Wie merken wir in unserem Leben, in unserem Alltag, wie merken wir ganz persönlich, dass Jesus das Licht der Welt ist?
Die Frage ist nicht leicht und schon gar nicht schnell zu beantworten.

Jesu Licht ist nicht grell, kalt, blinkend, erschreckend, unangenehm, es schmerzt
nicht in den Augen, es ist kein erbarmungsloses, alles an den Tag bringendes Licht.
Vielleicht kommt Jesu Licht doch einer kleinen einfachen Kerze am nächsten: sie ist
unaufdringlich, spendet angenehmes Licht, flackert auch mal und sie wird heller,
wenn wir das Licht weitergeben.
Jesu Licht wird heller, spürbar und erfahrbar, wenn wir uns und unseren Nächsten
akzeptieren und lieben. Es wird heller wenn wir Sicherheit, Nachhaltigkeit,
Geborgenheit, Zuverlässigkeit, Zufriedenheit, Freundschaft, Familie, Rückhalt,
Gesundheit, Heilung, Freude, Leben erfahren und auch selbst ermöglichen.
Gemeinsame Hoffnung und gemeinsamer Glauben, lassen das Licht heller
strahlen.
Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“, dies ist eine Zusage Gottes an uns.
Christsein bedeutet nicht, dass es im Leben keine Dunkelheit und Finsternis mehr
gibt. Der Glaube an Christus durchbricht das Dunkel und wer an ihn glaubt sieht
auch in der dunkelsten Nacht ein Licht.
Jesus sagt weiter: „Wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Jesus in diesem Sinne nachfolgen heißt
nicht in Aktionismus verfallen, große Taten oder Glanzleistungen zu vollbringen,
sondern Innezuhalten, still werden, beten, sich zu besinnen auf das was wichtig ist,
nachzudenken, und zu helfen wo es nötig ist.
So können wir entdecken, wo Jesus unsere Leben zum Leuchten bringt und so kann
es vielleicht gelingen, das eigene Leben in neuem, im Licht Jesu zu sehen.

Basierend auf einem Gottesdienst der Land.Jugend.Kirche

Video des Tages

Auch das ist eine positive Änderung durch den Corona-Virus – zumindest für die Ziegen 😉

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