Ferien im Kilianeum – Jugendarbeit trotz(t) Corona

120 Kinder und Jugendliche erleben ein vielfältiges Programm im und um das Kilianeum.
Zu Beginn der Sommerferien vom 27.7. bis zum 14.8. fand im Kilianeum – Haus der Jugend das
Ferienprogramm der Kirchlichen Jugendarbeit in Würzburg (kja) statt. Aufgrund der besonderen
Situation durch die Covid-19-Pandemie war bei vielen Eltern der Sommerurlaub bereits
aufgebraucht, Zeltlager und andere Ferienangebote konnten nicht oder nur eingeschränkt
stattfinden. Um die Eltern zu entlasten und den Kindern ein schönes Ferienerlebnis zu ermöglichen
hat die kja kurzfristig auf den Bedarf reagiert und die „Ferien im Kilianeum“ eingerichtet.
Im Rahmen des Hygienekonzepts gab es vier verschiedene Gruppen, die in unterschiedlichen
Räumen im Haus betreut wurden. So konnten 120 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14
Jahren am Ferienprogramm teilnehmen.
Die verschiedenen Einrichtungen und Stellen der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit boten den
Kindern und Jugendlichen ein buntes, abwechslungsreiches und altersgemäßes Programm. Dazu
gehörten unter anderem die Möglichkeit Stockbrot zusammen mit der Deutschen Pfadfinderschaft
St. Georg (DPSG) zu backen, die Besichtigung eines Rettungswagens des Bayerischen Roten
Kreuzes mit der Regionalstelle Würzburg, Lavendeldruck mit der Diözesanen Fachstelle
Jugendarbeit und Schule, eine ehrenamtliche Teamerin der Katholische Studierende Jugend (KSJ)
hat auf Wunsch der Kinder spontan einen Thementeil zu Diskriminierung und Alltagsrassismus
gehalten. Die Diözesane Fachstelle Ministrant*innenarbeit hat eine Tour von Würzburger Kirchen
durchgeführt, die BDKJ-Fachstelle „weltwärts“ hat eine Olympiade mit Abstand durchgeführt. Die
Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) eine Kreativinsel angeboten und der offene Jugendtreff
„Café Dom@in“ Karaoke ermöglicht. Und die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) hat mit
einer selbst gebauten Farbschleuder kreative Kunstwerke erschaffen. Parkrallye, Escape-Game,
Actionbound, gemeinsames Eisessen, diverse Mal- und Bastelarbeit sowie ein Chaosspiel sind nur
ein paar der weiteren durchgeführten kreativen, sportlichen und abenteuerlichen Aktivitäten. Dies
alles war eingebettet in ein Schutz- und Hygienekonzept welches von der Diözesanen Fachstelle
für Präventionsarbeit entwickelt und begleitet wurde.
Daniela Englert (Koordination) „Wir können auf drei anstrengende und vor allem sehr schöne
Wochen mit strahlenden Gesichtern zurück blicken.“ Sebastian Volk (Jugendseelsorger) ergänzt:
„Uns war wichtig, immer auf das zu reagieren, was die Kinder und Jugendlichen gerne machen
wollten. Deswegen haben wir unser Programm immer wieder angepasst.“
Leon (10 Jahre): „Abstand war doof, aber ich hab trotzdem neue Freunde gefunden!“
Marie (9 Jahre): „Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein“.
Unterstützt und gefördert wurde das Ferienprogramm vom Kreisjugendring Würzburg sowie vom
Hauswirtschaftsteam des Kilianeums, welches z.B. für die leckere Verpflegung während der Zeit
verantwortlich war.

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