Adventskalender Tag 16

Schenken

Selbstgemachte Geschenke fürs Badezimmer

Zahlen und Fakten zu Plastik?

  • Seit 1950 wurden 8,3 Mrd. Tonnen Kunststoff (Vgl.: entspricht dem Gewicht von 80.000.000 Blauwalen) erzeugt
  • Bis 2015 haben wir mehr als 6,9 Milliarden Tonnen Plastikmüll erzeugt. Etwa 9 % davon wurden recycelt, 12 % wurden verbrannt und 79 % landeten in Deponien oder in der Umwelt.
  • In weiten Teilen des Meeres gibt es mittlerweile 6 Mal mehr Plastik als Plankton. (Plankton ist die Hauptnahrungsquelle von vielen Meerestieren)
  • Es gibt min. 5 große Müllstrudel in den Weltmeeren. Der größte (Great Pacific Garbage Patch) ist 4x so groß wie Deutschland.
  • Mehr als 40 Prozent aller Kunststoffe wird nur einmal verwendet und dann weggeworfen.
  • Weltweit werden pro Minute fast eine Million Getränkeflaschen aus Kunststoff verkauft.
  • Schätzungen zur Langlebigkeit von Plastik reichen von 450 Jahren bis “für immer”.
  • Das Wissen um Mikroplastik in den Ozeanen ist weit verbreitet. Was nur wenige wissen: Die Verschmutzung von Böden und Binnengewässern ist je nach Umgebung zwischen 4- und 23-mal so hoch wie im Meer.

Heutzutage steckt eigentlich fast überall Plastik drin, zum Beispiel:

  • Viele Zahnpasten enthalten Microplastik. Zum einen entsteht schon Plastikmüll durch die Verpackung – allerdings enthalten viele Zahnpasten leider auch Mikroplastik in der eigentlichen Zahncreme.
  • In Sonnencremes befinden sich in der Regel Flüssigpolymere. Der Kunststoff, der sich in der Sonnencreme versteckt, soll für Glanz und Geschmeidigkeit sorgen
  • In vielen Duschgels und Shampoos stecken Kunststoffe in Form von Mikroplastik, dazu kommt noch die Verpackung an sich die aus Kunststoff besteht.

Dabei ist es oft gar nicht so schwer diese Sachen selbst herzustellen, vor allem für Hygienemittel gibt es viele einfache Möglichkeiten, diese selbst herzustellen. Wie wäre es also mal dieses Jahr zu Weihnachten Selbstgemachtes fürs Badezimmer herzustellen und zu verschenken?

Badepralinen selber machen

Zutaten:

für ca. 15 sprudelnde Badepralinen

  • 100g Zitronensäure
  • 100g jodiertes Meersalz
  • 200g Natron
  • 30g Kokosöl (es kann sein das ihr mehr braucht)
  • Badesalz in der gewünschten oder bereits vorhandenen Farbe
  • optional: Lebensmittelfarbe in eurer Wunschfarbe und Zuckersterne

Anleitung:

Zuerst vermischt ihr in einem kleinen Schälchen alle trockenen Zutaten miteinander, also die Zitronensäure, das Natronpulver, das Badesalz und das Meersalz.

Fügt anschließend das Kokosöl hinzu und vermengt es mit den restlichen Zutaten. Eure Masse ist fertig, wenn sie die Konsistenz von feuchtem Sandkastensand hat.

Für den tollen Farbeffekt füllt ihr etwa einen Teil der Mischung in eine zweite Schale und gebt einige Tropfen Lebensmittelfarbe hinzu.

Nehmt euch nun jeweils eine mandelgroße Menge von den verschiedenfarbigen Massen und rollt sie zusammen zu einer kleinen Kugel.

Anschließend könnt ihr ein paar kleine Zuckersterne in eure Badepralinen drücken.

Wiederholt den Vorgang, bis ihr etwa 15 kleine Badepralinen habt oder bis ihr keine Masse mehr übrig habt.

Sucht ein ruhiges und trockenes Plätzchen und legt die Badepralinen auf einem Küchentuch oder einem Backpapier aus.

Lasst sie dort ein paar Minuten antrocknen, bevor ihr sie als hübsches DIY Geschenk verpackt oder gleich zum Baden verwendet.

DIY Deocreme

Zutaten:

  • 3 TL Kokosöl
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Kartoffelstärke (oder Mais- oder Pfeilwurzstärke)
  • Eventuell ein ätherisches Öl deiner Wahl für den Duft, ca. 10 Tropfen

Materialien:

  • Schüssel zum Anrühren
  • Löffel
  • Behälter, um das fertige Deo abzufüllen, z.B. Salbentiegel

Vorgehensweise:

Zuerst vermischt ihr Natron und Stärke gleichmäßig in einer Schüssel.

Dann fügt ihr einen Teil des flüssigen Kokosöls hinzu (nicht alles auf einmal, damit ihr die Konsistenz besser steuern könnt). Damit das Kokosöl flüssig wird, erwärmt ihr es einfach ein bisschen im Wasserbad oder in der Mikrowelle.

Nun müsst ihr alles gut miteinander verrühren, bis eine cremige Paste entsteht. Bei Bedarf ergänzt ihr mehr Kokosöl, bis eine weiche Creme entstanden ist.

Zum Schluss arbeitet ihr optional 10 Tropfen ätherisches Öl ein, für den Duft.

Die Deo-Creme füllt ihr dann noch in einen Tiegel um und das Deo ist fertig. Wenn ihr wollt könnt ihr es ein bisschen in den Kühlschrank stellen, damit es fester wird, aber nicht zu lange.

Zur Anwendung entnehmt ihr einfach mit dem Finger eine erbsengroße Menge, cremt die Achseln damit ein und lasst es kurz einziehen.

Tipp: Wenn du mehr Stärke verwendest und dir so eine festere Deo-Creme anrührst, kannst du diese anstatt in einen Tiegel auch in einen leeren Deo-Stick-Behälter einfüllen. Diesen stellst du für zwei Stunden in den Kühlschrank, um die Creme aushärten zu lassen. Dann hast du einen richtigen Deo-Stick.

Zahlen und Fakten:

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